Photovoltaik

Aufbau und Funktionsweise von Photovoltaikanlangen:

Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. Bei der Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie wird der photoelektrische Effekt ausgenutzt.
Das Kernstück einer Photovoltaikanlage (PV-Anlage) ist das Solarmodul, mit dem die Sonnenenergie aufgefangen und in Solarstrom umgewandelt wird. Dabei gilt: Umso mehr Sonnenlicht auf das Photovoltaikmodul fällt, desto mehr Strom wird produziert. Daher ist eine optimale Stromgewinnung von der Ausrichtung und dem Winkel abhängig, in dem die Photovoltaikmodule angebracht sind. Deswegen ist es wichtig, dass Sie vor der Installation einer Photovoltaikanlage den ertragreichsten Ort dafür ermitteln.

 

Alle Solarmodule einer Photovoltaikanlage zusammen nennt man “Solargenerator”. Der Solargenerator bzw. die Photovoltaikmodule werden, schon bei kleinen Anlagen, in getrennte “Strings” unterteilt, damit nicht alle Photovoltaikmodule elektrisch in Reihe geschaltet sind. Der Vorteil ist hier, dass bei Defekten oder Verschattung die Anlage weiterhin Erträge liefert. Die einzelnen Strings werden mit einem Wechselrichter verbunden, welcher den Gleichstrom der Module in Wechselstrom umwandelt. Dieser Schritt ist vor der Nutzung / Einspeisung der erzeugten Stroms notwendig um die Netzwechselspannung mit 230V / 50Hz zu erzeugen.

 

Der Wechselstrom kann nicht direkt in Ihr Haus geleitet werden, sondern muss im allgemeinen Stromnetz gespeichert werden. Die ins allgemeinen Stromnetz eingespeiste Strommenge wird von einem Stromzähler in kWh erfasst. Den benötigten Strom beziehen Sie, genau wie alle anderen Verbraucher, aus dem allgemeinen Stromnetz. Um die Abrechnung zu ermöglichen ist hier ein weiterer Stromzähler notwendig. Dieser misst den Verbrauchsstrom.

Da durch den Einspeisungszähler die erzeugte Strommenge verzeichnet wurde, kann nun die verbrauchte Strommenge mit der eingespeisten Strommenge verrechnet werden. Ist der Verbrauch höher müssen Sie die Differenz an Ihren Stromanbieter zahlen. Ist jedoch die eingespeiste Menge höher, so erhalten Sie vom Stromanbieter Geld für den zuviel eingespeisten Strom.